Viele Webdesigner sind Ideologen

Viele Webdesigner sind Ideologen

Jeder Webdesigner hat seine Sicht auf die Welt. Er hat Erfahrungen gemacht und hat Werte, Normen und Glaubenssätze.

Die Frage ist, wie sehr du als Webdesigner gefangen bist in deiner Weltanschauung. Je mehr Offenheit du dir bewahrst, umso innovativer bist du. Du kannst Probleme des Website-Besuchers besser lösen. Denn Innovation bedeutet, (eigene) Normen an der richtigen Stelle zu durchbrechen. Offen für neue Wege zu sein.

Ein Webdesigner, der stark ideologisch geprägt ist, nimmt Probleme gar nicht mehr wahr.

Nehmen wir z.B. den Webdesigner, der in der Ideologie gefangen ist, dass es bei Design vor allem um Schönheit und Eleganz geht:

Er nimmt gar nicht mehr wahr, dass ein Website-Besucher an einer bestimmten Stelle ein ganz anderes Bedürfnis hat als Ästhetik. Manchmal muss es einfach sein und nicht schön. Manchmal muss es funktional sein und nicht schön. Manchmal muss es außergewöhnlich sein und nicht schön.

Oder der Minimalist:

Er nimmt gar nicht mehr wahr, dass ein Website-Besucher an einer bestimmten Stelle ein ganz anderes Bedürfnis hat als Minimalismus. Manchmal muss man etwas wiederholen, damit der Besucher es auf jeden Fall versteht. Manchmal muss man beeindrucken. Manchmal muss man spielen, damit man seinen Besucher begeistert.

Oder der Branding-Designer:

Jedes Design-Element wird dem Branding untergeordnet. Koste es was es wolle. Er nimmt gar nicht mehr wahr, dass der Besucher an manchen Stellen auf seinem Weg ganz andere Prioritäten hat als ein homogenes Design.

Je mehr Ideologie, desto weniger Lösungsmöglichkeiten.
Je mehr Offenheit, desto mehr Lösungsmöglichkeiten.

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